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Waldmeistergeschmack ist einzigartig

Waldmeister

Waldmeister

Pünktlich zur Waldmeistersaison von Ende April bist in den Juni möchten wir Ihnen den Waldmeister vorstellen.
Waldmeistergeschmack ist einzigartig. Er wird vor allem zum Ansetzen der Maibowle, für Limonade, Sirup und Eis verwendet. Er harmoniert bestens mit Erdbeeren und Aprikosen und verleiht Desserts, Pralinen, Kuchen und Gebäck eine besondere Note. Doch Waldmeister kann auch wunderbar Fisch- und Fleischgerichte mit seinem Aroma bereichern. Die kleinen frischen Blüten schmücken Getränke und alle süßen und pikanten Speisen.

Waldmeister riecht zart und das darin enthaltene Cumarin ist verantwortlich für das typische Waldmeisteraroma: Es riecht würzig, vanillig-süß und leicht nach Heu. Waldmeister ist in der Verwendung intensiv und sollte auch wegen seines Cumaringehaltes vorsichtig dosiert werden: Die Blüten sind unbedenklich.

Zum Aromatisieren mit Waldmeisterkraut werden die Stängel gepflückt und vor der Weiterverarbeitung (an-)getrocknet oder auch eingefroren. Dadurch gewinnt und behält es sein typisches Aroma. Die Blüten werden frisch gezupft und hauptsächlich zur Dekoration verwendet.

Waldmeister

Rezepttipp Maibowle:

Weißwein, Bund Waldmeister in den Wein 24 Stunden ziehen lassen, abseihen und mit eisgekühltem Sekt oder Mineralwasser ausgießen und in Stückchen geschnittene Erdbeeren dazugeben. Mit den Blüten dekorieren und servieren.

Maibowle

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W wie Wissen – essbare Blüten aus dem Garten

Die Sendung W wie Wissen war bei uns in der Manufaktur zu Gast und hat uns umfangreiche Fragen zum Thema essbare Blüten aus dem Garten gestellt. In der Sendung erfahren Sie welche Blüten essbar sind, wie sie schmecken und welche heilenden Wirkungen sie haben. Weitere Informationen finden Sie bei W wie Wissen auf der Homepage. 

REZEPTE AUS DER SENDUNG:

Chrysanthemen-Essig:
500 ml Weißweinessig
Blütenblätter von 10 Speisechrysanthemen (Chrysanthemum coronarium) oder anderen essbaren Sorten
Die Blüten mit dem Essig zusammen ca. 2 Wochen ziehen lassen, filtern und abfüllen.

Baguette mit Blüte
Ein Baguette quer aufschneiden und mit Frischkäse bestreichen. Dann frisch gepflückte Blüten der Saison darauf streuen und zart andrücken. Bei Bedarf leicht salzen.

Kalte Joghurt-Gurken-Suppe mit Kapuzinerkresse
Zutaten für 4 Personen:
2 Gurken
8 Kapuzinerkresseblätter
8 Kapuzinerkresseblüten
2 Zweige Minze
250 ml Gemüsefond
1 Becher Naturjoghurt
½ TL zerstoßener bunter Pfeffer
4 TL Olivenöl
½ TL Salz

Die Gurken schälen und in Stücke schneiden. Minze und Kapuzinerkresse waschen und abtrocknen. Die Gurkenstücke, den Gemüsefond, den Joghurt, das Olivenöl, die Minzblättchen und die Hälfte der Kapuzinerkresse in der Küchenmaschine pürieren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und im Kühlschrank durchkühlen lassen. Zum Servieren die Suppe mit je einer Kapuzinerkressenblüte und einem -blatt dekorieren.

Steak mit Chrysanthemenvinaigrette
Zutaten für 4 Personen:
Zutaten für das Rote-Bete-Mus
350 g Rote Bete
250 g Kartoffeln, gekocht
75 ml Milch
50 g Butter
120 ml Rote-Bete-Saft
Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
Zutaten für die Chrysanthemen-Vinaigrette
50 g Rote Bete, vorgegart
2 kleine rote Zwiebeln
6 EL natives Olivenöl extra
2 EL Chrysanthemen-Essig
Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
Chrysanthemenblütenblätter (von Speisechrysanthemen oder anderen essbaren Sorten)
500 g Hüftsteak (Raumtemperatur)
Öl zum Braten
Meersalz, Pfeffer aus der Mühle

Rote Bete und Kartoffeln in grobe Stücke schneiden und in einem Topf zusammen mit der Milch, der Butter und dem Rote-Bete-Saft aufkochen. Mit einem Kartoffelstampfer grob stampfen, mit Salz und Pfeffer würzen und warmstellen.

Für die Vinaigrette die Rote Bete und die Zwiebeln fein würfeln. Das Öl mit dem Essig verrühren, würzen und die Rote-Bete- und Zwiebelwürfel untermischen, dann die gezupften Blüten einrühren.

Den Backofen auf 140 °C Umluft vorheizen.
Das Fleisch waschen, gut trocken tupfen und im heißen Öl von beiden Seite für ca. 1½-2 Minuten je nach Dicke scharf anbraten. Die Steaks aus der Pfanne nehmen, in Alufolie wickeln und im Ofen bis zum gewünschten Garpunkt weitergaren. Vor dem Anschneiden das Fleisch etwas ruhen lassen. Die Steaks erst nach dem Garen würzen.

Zum Servieren das Fleisch in Streifen schneiden und zusammen mit der Roten Bete auf Tellern anrichten. Zum Schluss die Vinaigrette dazugeben und mit Chrysanthemenblüten dekorieren.

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Rezept: Spinat-Kokos-Süppchen mit Veilchenblüten

Veilchenblüten in der Küche

Haben Sie schon einmal mit Veilchenblüten gekocht? Was sind Ihre Erfahrungen?

Veilchenblüten duften nicht nur entzückend, sie schmecken auch vorzüglich. Sowohl roh als auch konserviert sind die zarten Märzveilchen ausgesprochen köstlich. Roh sind sie eine beliebte Beigabe zum Salat, kandiert oder verzuckert bereichern sie vor allem Süßspeisen und Desserts. Aber auch herzhaft lassen sich die Veilchen köstlich einsetzen. Wir möchten Ihnen daher heute ein Rezept aus unserem neuen Kochbuch “Blütendinner” vorstellen. Das Spinat-Kokos-Süppchen mit Veilchenblüten. Sie lässt sich wunderbar als Vorspeise einsetzen, aber schmeckt auch hervorragend als leichte Hauptmahlzeit.

Für dieses Rezept verwenden wir getrocknete Veilchenblüten und mahlen die Veilchen einfach mit Meersalz und schmecken das Süppchen damit dann ab. Guten Appetit!

Wussten Sie, dass bereits seit einigen Jahrhunderten, dass das Veilchen als Gaumenfreude
bekannt war. Sowohl die Römer als auch die Perser labten sich an Veilchenwein. Der berühmte Kaiser Nero hatte angeblich eine Schwäche für pikantes Gletschereis.
Zum Aromatisieren sollen neben edlen Gewürzen auch Veilchenblüten und Rosenwasser genutzt worden sein. Veilchenbonbons waren im England des 15. und 16. Jahrhunderts beliebt, undkandierte Veilchenblüten und Veilchenzucker haben eine lange Tradition in Küchen und Backstuben. Süßspeisen und Honig wurden mit Veilchenblüten aromatisiert, die Blüten mit Mandeln und Rosenwasser zu einer Art Marzipan verarbeitet. Auch in Essig oder Öl wurden Veilchenblüten konserviert. Die kräftige Farbe der Veilchen nutzte man zum Einfärben
von Speisen und Getränken. Ein Beispiel dafür ist der legendäre »Parfait Amour«, ein lilafarbener Likör, der neben anderen Blüten und Gewürzen vor allem Veilchen enthält, denen er auch seine auffällige Farbe verdankt.

Werden die Veilchenblüten sorgfältig getrocknet, bewahren sie sowohl ihre Farbe als auch ihren charakteristischen Duft. Es lohnt sich auf jeden Fall, ihr Aroma für den Rest des Jahres einzufangen.

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Friede, Freude, Eierkuchen …

Eierkuchen

Unser Sommerhit für Groß- und Klein, Pfann- bzw. Eierkuchen oder Palatschinken, wie sie in Österreich genannt werden, süß gefüllt mit aromatischen Blütenaufstrichen.
In einigen Ländern genießt man Eierkuchen schon zum Frühstück. Am Wochenende auf dem Frühstückstisch können wir uns kaum etwas besseres vorstellen. Gemeinsam mit der Familie die kleinen Röllchen in ihren Variationen genießen und schon startet der Tag verführerisch.
Aber auch zum Nachmittagstisch sind sie eine tolle Alternative zu Kuchen oder Eis.

Rezept:
Für den Teig:
2 Ei
250 ml Milch (alternativ mit Hafermilch oder Mineralwasser)
2 EL Zucker
150 g Mehl (Weizen- oder Dinkelmehl)
3 EL Rapsöl
1 EL Mehl

Für die Füllung:
Heidelbeer-Veilchen-Aufstrich
Erdbeer-Lavendel-Aufstrich
Himbeer-Rosen-Aufstrich

Eier mit der Milch und dem Zucker verquirlen. Das gesiebte Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren.

Nun das Rapsöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und eine Kelle voll Teig hineingeben. Von beiden Seiten goldbraun braten. Danach ordentlich mit den Blüten-Aufstrichen bestreichen, rollen und in ca. 2 cm große Schnecken geschnittene Stücke servieren.

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Duftveilchen – ein Rezeptvorschlag für den Frühling

Wenn wir an den Frühling denken oder er bereits sein blaues Band spannt, kommt uns unweigerlich ein heimlicher Blütenstar dieser wunderschönen Jahreszeit in den Sinn: Das Duftveilchen. In unserem Blütengarten zeigen sie sich bereits im März und sind jetzt immer noch in voller Blüte.
Veilchenblüten duften nicht nur entzückend, sie schmecken auch vorzüglich. Sowohl roh als auch konserviert sind die zarten Märzveilchen ausgesprochen köstlich. Roh sind sie eine beliebte Beigabe zum Salat, kandiert oder verzuckert bereichern sie vor allem Süßspeisen und Desserts. Werden Veilchenblüten getrocknet, bewahren sie sowohl ihre Farbe als auch ihren charakteristischen Duft. Es lohnt sich auf jeden Fall, ihr Aroma für den Rest des Jahres einzufangen.

Probieren Sie doch mal eine heiße Schokolade mit Veilchen:
Die Kombination aus heißer, zartbitterer Schokolade, kühler, süßer Sahne und duftenden Veilchen ist unvergleichlich.

1 L Vollmilch
200 Gramm dunkle Schokolade
2 EL Veilchensirup
100 ML Sahne
nach Bedarf verzuckerte Veilchenblüten

Die Milch in einen Topf geben und erwärmen. Die Schokolade zerbröckeln und in die heiße Milch geben. Unter Rühren schmelzen lassen. Den Sirup oder Likör zufügen und nochmals kurz vors Kochen bringen. In vorgewärmte Tassen füllen und die steifgeschlagene Sahne als Haube auf die heiße Schokolade setzen. Mit den verzuckerten Veilchen dekorieren und sofort servieren.

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch “Blütenmenüs – der Garten bittet zu Tisch”

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Rezepte für Ostern – 3 Gänge Ostermenü

ostermenü

Ostern steht vor der Tür und die Zeit ist wieder reif für ein blumiges Feinschmecker- Ostermenü aus dem Kochsalon von Blythen.
Bei uns zu Hause wird an Ostern so richtig geschlemmt – natürlich mit frischen Frühlingsblüten und einem ausgewogenen Menü. Meistens kommen unsere Familie und Freunde zusammen, um von uns verwöhnt und bewirtet zu werden. In gemütlicher Runde wird gemeinsam genossen und gestaunt, was aus der Küche alles auf den Tisch gezaubert wird. Zum Nachtisch gibt es dann für die bereits satten und zufriedenen Gäste ganz traditionell ein Stück Hefezopf mit Rosenblüten-Eierlikör. Das passt seltsamerweise jedes Jahr immer noch nach dem 3-Gänge Menü in die Bäuche ;-).

Welches 3-Gänge Menü bei uns dieses Jahr auf den Tisch kommt, möchte wir Ihnen bereits heute verraten und wir freuen uns über jede/n NachkocherIn und Feedback-GeberIn.

Ostermenü Vorspeise – Lachstatar mit Veilchen-Orangen-Vinaigrette

Lachstatar

Zutaten für das Tatar:
600 g frisches Lachsfilet, ohne Haut und Gräten
2 Schalotten
Schale und Saft von 1 unbehandelten Limette
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, frisch gemahlen
150 g Crème fraîche
1 Bund Schnittlauch

Zutaten für die Vinaigrette:
1 unbehandelte Orange
ca. 10 getrocknete Duftveilchenblüten
1 TL Honig
Salz, Pfeffer, frisch gemahlen
3 EL Olivenöl

So wird´s gemacht:
Lachsfilet fein würfeln und in eine Schüssel geben. Schalotten schälen und klein würfeln, zum Lachs geben. Mit fein geriebener Limettenschale und etwas Limettensaft sowie Olivenöl verrühren. Tatar mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zum Formen Metallringe (ca. 7 cm Durchmesser) leicht ölen und je ein Viertel der Masse in einen Ring füllen. Etwas andrücken.
Crème fraîche mit Salz, Pfeffer und etwas Limettensaft würzen und auf das Lachstatar streichen. Schnittlauch in feine Ringe schneiden. Tatar bis zum Anrichten kaltstellen.
Für die Vinaigrette die Hälfte der Orangenschale mit einem Zestenreißer in langen, dünnen Fäden abziehen. Die Orange anschließend halbieren und eine Hälfte so schälen, dass die weiße Haut entfernt ist. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die andere Hälfte
auspressen. Saft in einen Topf geben, Orangenzesten, Veilchenblüten und Honig zufügen und bei milder Hitze um die Hälfte einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Olivenöl unterrühren, Orangenwürfel zugeben und die Vinaigrette abkühlen lassen.
Zum Anrichten die Ringe vom Lachstatar entfernen und das Tatar auf Teller setzen, mit Schnittlauch bestreuen und die Orangen-Veilchen-Vinaigrette großzügig herum verteilen. Dazu passt hervorragend frisches Baguette.

Ostermenü Hauptspeise – Gegrilltes Lavendel-Zimt-Lamm auf Aprikosen-Couscous

gegrilltes Lavendel-Zimt-Lamm

Zutaten für das Fleisch
1 EL cremiger Honig
1 EL körniger Senf
2 EL natives Olivenöl extra
½ TL Zimtpulver
½ getrichenen TL getrocknete Lavendelblüten, fein gemörsert
Etwas Meersalz
700 g Lammlachse

Zutaten für den Couscous
150 ml Gemüsebrühe
150 g Couscous Instant
4 getrocknete Aprikosen
1 rote Zwiebel
2 Stangen Frühlingslauch
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Chili, frisch gemahlen
Etwas Zucker
Fein abgeriebene Schale und Saft
von 1 unbehandelten Zitrone
Zum Servieren
30 g Cashewkerne
½ Bund Schnittlauch
Salz, frisch gemahlen
50 g Parmesan

So wird´s gemacht:
Honig, Senf, Olivenöl und Zimt verrühren und mit etwas Salz würzen. Die Lammlachse mit der Hälfte der Marinade rund herum einstreichen, in einen Gefrierbeutel geben und 2 Stunden durchziehen lassen. Den Backofen auf 80 °C vorheizen. Eine Grillpfanne erhitzen und die Lammlachse darin von beiden Seiten anbraten. Im vorgeheizten Backofen 10 Minuten garen.
Für den Couscous die Gemüsebrühe aufkochen und den Couscous damit überbrühen. 5 Minuten quellen lassen, mit einer Gabel auflockern. Die Aprikosen in Spalten schneiden. Die Zwiebel schälen und in Spalten schneiden. Den Frühlingslauch putzen, waschen und in
Ringe schneiden. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln darin anbraten,
den Couscous zugeben und darin anrösten.
Die Aprikosen und den Frühlingslauch untermischen. Mit Salz, Pfeffer, Chili und etwas Zucker abschmecken. Zuletzt mit Zitronenschale und etwas Zitronensaft verfeinern. Die Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, abkühlen lassen und grob hacken. Den Schnittlauch fein schneiden und unter die restliche Marinade rühren.
Zum Anrichten die Lammlachse in Tranchen schneiden und mit Salz würzen. Couscous auf Tellern verteilen und das Lamm darauf anrichten. Mit den Cashewkernen bestreuen und mit Parmesanhobeln und der Marinade verfeinern.

Ostermenü Nachspeise – Schokoladenhippen mit Veilchencreme und Beeren

Schokoladenhippen mit Veilchencreme

Zutaten für die Hippen
45 g Mehl
1 TL entöltes Kakaopulver
50 g Puderzucker
50 g Butter, zerlassen
1 Eiweiß
1 Pr Salz

Zutaten für die Veilchencreme
150 g Magerquark
150 g Mascarpone
50 g Veilchenzucker*
Fein abgeriebene Schale von ½ unbehandelten
Zitrone
3 Blatt Gelatine
50 ml Milch
2 EL Veilchengelee

Zutaten für die Beeren
250 g gemischte Beeren (z.B. Heidel-, Him-,
Johannis-, Brom-, Erdbeeren)
1 EL Puderzucker
Saft von 1 unbehandelten Zitrone
Veilchenzucker
*Veilchenzucker
4 g getrocknete Duftveilchen
50 g Zucker

So wird´s gemacht:
Mehl, Kakaopulver und Puderzucker in eine Schüssel sieben. Butter, Eiweiß und Salz zugeben und zu einer glatten Masse verrühren. Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Aus einer Pappe eine Schablone mit einem Kreis von 10 cm Durchmesser ausschneiden. Ein Backblech mit Backpapier oder einer Silikonbackmatte auslegen. Mithilfe der Schablone und eines Palettenmessers dünne Teigkreise aufstreichen und im vorgeheizten Backofen
unter Aufsicht 2–3 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. So fortfahren, bis 16 Schokoladenhippen entstanden sind.
Für die Creme die Veilchen in einem Mörser grob zerstoßen. Magerquark, Mascarpone und Veilchenzucker verrühren und mit der Zitronenschale verfeinern.
Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Milch erwärmen und die gut ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Gelatinemilch unter die Quarkmasse rühren und Veilchengelee unterheben. Masse in eine flache Form füllen, abdecken und 2 Stunden kalt stellen.
Anschließend in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen. Die Beeren abbrausen und verlesen. Ein Drittel der Beeren mit dem Puderzucker und dem Zitronensaft fein pürieren. Die Hälfte der restlichen Beeren mit den pürierten Beeren marinieren.
Zum Anrichten die Hippenblätter mit der Creme und den übrig gebliebenen ganzen Beeren abwechselnd aufeinander schichten. Die marinierten Beeren mit der Sauce daneben anrichten. Mit etwas Veilchenzucker bestäuben und sofort servieren.

*Veilchenzucker
Die Veilchenblüten zusammen mit dem Zucker in einer Küchenmaschine
fein mahlen und die Mischung sieben. Anschließend sofort in gut verschließbare
Gläser füllen und dunkel lagern.

 

Verraten Sie uns doch auch, was bei Ihnen auf dem Osterspeiseplan steht.
Guten Appetit und frohe Ostern!

 

 

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Rezept: Lavendelblüten-Lauchtarte

Lavendelblüten-Lauchtarte

Gerade sehnen wir uns richtig nach wärmenden und duftenden Gerichten, doch Suppen und Eintöpfe hatten wir in letzter Zeit schon viel zu häufig. Eine Abwechslung käme uns da gerade sehr gelegen, doch kulinarisch gesehen, ist der Winter tatsächlich eine Herausforderung für die frische Blütenküche. Was also ohne frische Blüten tun?

Zum Glück haben wir im letzten Sommer vorgesorgt und jede Menge Lavendelblüten, neben vielen anderen Blüten getrocknet. Diese kombiniert mit ein bisschen Kreativität und saisonalem Gemüse wie Lauch oder anderem Wurzelgemüse reichen schon aus, um leckere und abwechslungsreiche Gerichte zu kochen.

Unser Rezept-Tipp für Sie, um in diesen kalten Tagen etwas Sommer zurück in Ihre Küche zu holen:

Lavendelblüten-Lauchtarte

Sie benötigen:

FÜR DEN MÜRBETEIG
150 g Mehl
1 Pr Salz
75 g kalte Butter
2 EL Wasser

FÜR DIE FÜLLUNG
200 ml süße Sahne
1 EL getrocknete Lavendelblüten
4 Stangen Lauch
30 g Butter
Salz
Pfeffer
3 Eier

So wird’s gemacht:

Für den Mürbteig Mehl, Salz, Butter und Wasser in einer Schüssel mit den Fingern mischen und rasch durchkneten. Formen Sie den Teig zu einer Kugel und schlagen Sie ihn in Frischhaltefolie  ein. Nun lassen Sie der Teig im Kühlschrank 30 Minuten ruhen.

In der Zwischenzeit die Sahne in einem Topf erhitzen und, kurz bevor sie kocht, die getrockneten Lavendelblüten zufügen. Vom Herd nehmen und 10 Minuten ziehen lassen. Den Lauch waschen und in feine Ringe schneiden, dann bei milder Hitze in Butter ca. 10 Minuten dünsten. Salzen und pfeffern.

In einer Schüssel die Eier schaumig schlagen und die vorher durchgesiebte Lavendelsahne zugeben. Den Lauch daruntermischen und noch einmal abschmecken. Bei Bedarf nachwürzen.
Den Mürbeteig ausrollen und den Boden einer Tarteform damit belegen, den Rand etwas hochziehen und die Lauchmischung darüber gießen. Bei mittlerer Hitze (180 Grad Celsius) im Backofen ca. 20–30 Minuten backen, bis die Masse gestockt ist.

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit.

Lassen Sie uns wissen, ob Ihnen das Rezept gefallen hat, Sie Wünsche oder Anregungen haben. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung.

 

 

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Rezept Rosen-Lebkuchen

Rosen-Lebkuchen

Im Vorweihnachtstrubel sind die letzten Wochen so unglaublich schnell an uns vorbeigeflogen, dass wir voller Schrecken feststellten – nächste Woche ist ja schon Weihnachten. Wir waren für unsere Kunden so fleißig, dass unsere private Weihnachtsbäckerei etwas zu kurz gekommen ist. Wie geht es Ihnen – haben Sie schon alle Plätzchen und Lebkuchen gebacken?

Da unser letztes veröffentlichtes Rezept schon eine Weile zurück liegt, wollen wir die Gunst der Stunde nutzen und Ihnen unser liebstes Lebkuchenrezept vorstellen, bevor sich das Weihnachtsgefühl wieder verabschiedet und von den Frühlingsgefühlen abgelöst wird. Probieren Sie selbst und lassen Sie sich von den saftig-aromatischen Rosen-Lebkuchen überzeugen.

Zutaten für die Rosen-Lebkuchen:
200 g Butter
500 g Rosenhonig
200 g Zucker
1,5 Teelöffel Lebkuchengewürz
15 g Kakaopulver
1200 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
2 Eiweiße
375 g Puderzucker
100 g Zartbitter- oder Vollmichkuvertüre
nach Bedarf einige Rosenblüten zum dekorieren

Die Butter, den Honig, den Zucker, das Lebkuchengewürz und das Kakaopulver verrühren und bei schwacher Hitze erwärmen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dabei stets rühren. Das Ganze abkühlen lassen. Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben und mit dem Salz, den Eiern und der Honigmasse zu einem glatten Teig verkneten. Nun wird der Teig zugedeckt und einige Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Heizen Sie den Backofen vor. Den Teig ca. 1/2 cm dick ausrollen und Kreise ausstechen. Die Kreise auf das Backblech mit Backpapier legen und ca. 12-15 Minuten backen. Zum Auskühlen vom Backblech nehmen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die abgekühlten Rosen-Lebkuchen von einer Seite eintunken.
Tipp: Sollte der Teig zum Ausrollen zu hart sein, kurz in den warmen Backofen stellen.

Wir wünschen Ihnen noch eine besinnliche Weihnachtszeit mit leckeren Rosen-Lebkuchen in der Keksdose – dazu passt übrigens auch sehr gut eine heiße Tasse schwarzer Darjeeling.