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Weihnachten 2020 ist anders …

Wir haben hin und her überlegt, wie wir Ihnen unsere Blütenspezialitäten in dieser außergewöhnlichen Adventszeit etwas näherbringen können, da sowohl der Adventsmarkt auf der Domäne-Dahlem als auch der Weihnachtszauber Gendarmenmarkt 2020 nicht stattfinden können. Unser traditioneller „Tag der offenen Tür“ mit Rosenblüten-Glühwein und -Stollen fällt ebenfalls Corona zum Opfer. 

Also haben wir einen kleinen „Weihnachtsmarktstand“ hier bei uns im Geschäft aufgebaut und kleine Sequenzen gefilmt. Natürlich können wir das Verkosten der Produkte und auch den persönlichen Austausch mit Ihnen nicht so einfach online übertragen. Wir haben jedoch versucht, auf die meisten Fragen die Produkte betreffend, einzugehen und Ihnen so einen kleinen Vorgeschmack auf unsere Blütenspezialitäten zu geben.

Falls Sie noch Fragen haben, stehen wir Ihnen natürlich sehr gern zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach an oder schicken Sie uns eine E-Mail …

Ihre Martina Göldner-Kabitzsch & Team

PS: Es besteht auch die Möglichkeit, Ihre bestellten Geschenke direkt an Ihre Lieben zu schicken und eine Grußkarte beizulegen. Geben Sie dazu einfach die abweichende Lieferadresse ein und im Feld „Anmerkungen zur Bestellung“ Ihren Gruß.

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Die Rose und ihre kostbaren Essenzen

Rose

Rose – Rosa damascena, Rosa gallica und Rosa centifolia

Seit Jahrtausenden begleiten Rosen die Menschen und erfreuen ihre Sinne. Aber auch ebenso lange werden sie als Heilmittel verwendet. Rosenblüten wurden als entzündungshemmendes Mittel und bei Verdauungsstörungen eingesetzt. Ihre ätherischen Öle wirken harmonisierend auf Körper, Geist und Seele und galten vielerorts als Stärkungsmittel.
Was früher als „Erfahrungsmedizin“ oder „Volksheilkunde“ galt, ist jetzt medizinisch bestätigt. Allerdings ist die Heilwirkung von Rosenblüten heute vielerorts in Vergessenheit geraten.

Der für medizinische Zwecke verwendete Pflanzenteil der Rose ist ihre Blüte. Die bei Vollreife geernteten und getrockneten Kronblütenblätter sind reich an wertvollen Gerbstoffen und helfen zum Beispiel bei leichten Entzündungen im Bereich der Mund- und Rachenschleimhaut. Die Gerbstoffe wirken in erster Linie zusammenziehend und sind an dem leicht pelzigen Gefühl im Mund beim Trinken einer Tasse Rosenblütentee erkennbar. Die so entstandene „Schutzschicht“ sorgt dafür, dass sich die darunter liegende Schleimhaut regenerieren kann und schließlich abheilt.
Außerdem enthalten Rosenblüten ätherische Öle, deren Hauptinhaltsstoffe Citronellol, Geraniol und Nerol sind. Die am meisten verwendete Rosenart ist hier die Rosa damascena und für 1 kg ätherisches Rosenblütenöl werden ca. 5000 kg Rosenblüten benötigt.
Als kondensierter Wasserdampf bei der Destillation entsteht das Rosenwasser. Es gilt, in Kompressen verwendet, als kühlendes und entzündungshemmendes Mittel bei Bindehautentzündungen, Sonnenbrand, entzündeten Wunden und Fieber.

Anwendungsmöglichkeiten und deren Heilwirkungen:

Tee/Aufguss: 1 TL Rosenblüten (am besten Rosa gallica und Rosa centifolia, unbehandelt) mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abgießen, 3-4 x tgl. 1 Tasse trinken, als Mundspülung oder als Kompresse auflegen

Wirkung:
entzündungshemmend, antiseptisch, wundheilungsfördernd, zusammenziehend, „stopfend“ bei Durchfall, blutreinigend, harntreibend, zur Kräftigung des Immunsystems

Ätherisches Rosenblütenöl:
in Verdünnung als Massageöl, zur Raumbeduftung, zum Inhalieren, in der Hautpflege … Für die jeweilige Dosierung bitte in der Fachliteratur informieren. Beim Kauf von Rosenöl auf Bio-Qualität achten!

Physische Wirkung:
antibakteriell, virenhemmend, entzündungshemmend, wundheilend, lindernd bei Kopfschmerzen und Menstruationsbeschwerden, krampflösend, leberstärkend

kosmetisch: hautregenerierend, feuchtigkeitsspendend, durchblutungsfördernd, zellerneuernd, reinigend

Psychische Wirkung:
entspannend, ausgleichend, harmonisierend, stressreduzierend, stimmungsaufhellend, aph­ro­di­sie­rend, schlaffördernd

Rosenblütenwasser (Hydrolat) als Kompresse, Gesichtswasser, zum Auswaschen von Wunden usw.
Wirkung:
antibakteriell, antiviral, antimykotisch, entzündungshemmend, abschwellend, hautstraffend, reguliert den Feuchtigkeitshaushalt der Haut, durchblutungsfördernd, juckreizstillend, kühlend, wundheilend, lymphflussanregend

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Essbare Blüten und ihre kostbaren Essenzen

Pflanzenheilkunde

Die „Manufaktur von Blythen“ ist bekannt für ihre Blüten-Spezialitäten voller Duft und Aroma, die außergewöhnliche Genussmomente schenken und unsere Sinne verwöhnen. Doch was genau sorgt in den verwendeten Blüten für ihren feinen Duft und aromatischen Geschmack? Was haben essbare Blüten, neben ihrer beeindruckenden Optik, noch zu bieten?

Ich möchte Ihnen unter dem Titel „Essbare Blüten und ihre kostbaren Essenzen“ aufzeigen, welche heilkräftigen Inhaltsstoffe in den Blüten schlummern und wie wir sie für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit nutzen können.

In der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) spielen Auszüge oder Tees eine große Rolle, es ist auch die einfachste Art, Heilmittel zuzubereiten. Die getrockneten oder auch frischen Blüten werden mit siedendem Wasser übergossen und dann einige Zeit ziehen gelassen. Hierbei werden die wasserlöslichen Stoffe wie zum Beispiel Flavonoide, Gerbstoffe, Schleimstoffe und bestimmte Aromastoffe freigesetzt.
Ein eigenständiger Teil der Pflanzenheilkunde ist die Aromatherapie, das Heilen mit ätherischen Ölen und Pflanzenwässern. Als Therapieform ist sie ausgebildeten Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten, doch auch Laien können sich ihre wohltuende Wirkung im privaten Bereich, zum Beispiel in Form von Duftlampen, Badezusätzen oder eben auch in der Blütenküche, zunutze machen. Ätherische Öle sind die Duftstoffe der Pflanzen. Sie sitzen in winzigen Öltröpfchen in oder auf dem Pflanzengewebe und sind hochkonzentrierte Substanzen mit einem komplexen chemischen Aufbau und großer Heilwirkung. Bei ihrer Gewinnung, meist durch Wasserdampfdestillation, entsteht als Kondensat das Pflanzenwasser (Hydrolat), das sowohl die öllöslichen wie auch die wasserlöslichen Inhaltsstoffe der Pflanzen enthält.

Im nächsten Post möchte ich diese Reihe mit der Rose beginnen, der Königin der Blumen. Es folgen dann Lavendel, Jasmin, Orangenblüten, Kamille, Schafgarbe usw., alles Blüten mit kostbaren Essenzen.

Viel Freude beim Lesen,
Ihre Martina Göldner-Kabitzsch

Mein Hintergrund:

Als ausgebildete Kinderkrankenschwester lernte ich während meiner Arbeit in einem Schweizer Kinderspital die wohltuende Wirkung ätherischer Öle kennen. Es folgte eine Ausbildung zur Aromaexpertin, in der ich die heilkräftigen Wirkungen der ätherischen Öle und deren Anwendung vermittelt bekam.

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Wir teilen die Mehrwertsteuer mit Ihnen!

Blütensirup_Manufaktur-von_Blythen

Wir schenken Ihnen im Zuge der Mehrwertsteuersenkung 5 % auf ausgewählte Produkte. Jeden Monat bis Ende des Jahres gibt es den Rabatt auf eine neue Produktgruppe.

Der Juli mit seinen heißen Temperaturen steht ganz im Sinne einer kühlen Erfrischung und Sie erhalten in diesem Monat 5 % Rabatt auf unsere Sirupe.

Weiter geht es dann im August mit unseren Marinaden zum Grillen, gefolgt von den Balsam-Essigen für frische Salate im September. Im Oktober genießen Sie die eingefangenen Blütenaromen in unseren Gelees und im November in unseren Blütengewürzen. Der Dezember hält eine Überraschung für Sie bereit.

AUGUST
5 Prozent auf unsere Blütenmarinaden

SEPTEMBER
5 Prozent auf unsere Blütenbalsamessige

OKTOBER
5 Prozent auf unsere Blütengelees

NOVEMBER
5 Prozent auf unsere Blütengewürze

DEZEMBER
Lassen Sie sich überraschen!

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PRACHTSPIERE (Astilbe) – Essbare Blüten im Porträt

prachtspiere

PRACHTSPIERE (Astilbe)

Familie

Steinbrechgewächse

Blütenfarbe PRACHTSPIERE

Blütenrispen von Weiß über Rosa und Rot bis hin zu Purpurlila

BlütenfORM PRACHTSPIERE

große, endständige, oft verzweigte, rispige Blütenstände; einige kerzenartig straff aufrecht stehend, andere zart fedrig und überhängend

prachtspiere
HÖHE

von 15 cm bis 1 m

Hauptblütezeit

von Mai bis Juni

PFlanzenart

ausdauernde krautige Pflanze

Standort

bevorzugt halbschattig, nährstoff- und humusreich, frisch-feucht

Duft

Einige Sorten verströmen einen süßen, honigartigen Duft.

Vorbereitung

Die kleinen Blüten werden von den Rispen gestreift oder geschnitten.

Geschmack und kulinarische Verwendung der PRACHTSPIERE

Die feinen Blüten haben keinen ausgeprägten Eigengeschmack und sind somit eine wunderschöne Garnitur für alle süßen und pikanten Speisen. Sie eignen sich hervorragend um Frischkäsepralinen darin zu rollen oder Butter zu schmücken.

Varietäten für die Küche

Nur wenige Pflanzen mit essbaren Blüten blühen selbst im Schatten so üppig wie die Prachtspieren. Besonders interessant sind die vom deutschen Staudengärtner Georg Arends gezüchteten Garten-Astilben (Astilbe x arendsii) oder die China-Astilben (Astilbe chinensis).

astilbe

Weitere Blütenporträts finden Sie in unserem Buch “Blütendinner – Besondere Menüs mit essbaren Blumen”

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Endlich ist es soweit – die Holunderblütenzeit ist da.

holunderblüten

Bevor Sie mit dem Ernten beginnen, darauf achten, dass keine Läuse am Blütenstiel
und unter den Blüten sind, sie siedeln sich gerne dort an. Die Blütenstiele werden im Ganzen gepflückt und können auch so getrocknet werden. Möchten Sie das Aroma in Essig, Sirup, Wein usw. „einfangen“, schneiden Sie die Blüten so knapp wie möglich von der Dolde und legen Sie sie ein. Zum direkten Verzehr werden die einzelnen Blütensternchen abgezupft.

Holunderblüten haben ein einzigartiges Aroma und dienen so als geschmacksgebende Komponente für Getränke, süße und pikante Speisen. Konfitüren, Gelees und Chutneys, aber auch Gebäck, Brote und Pralinen erhalten durch ihre Zugabe ein ganz besonderes Aroma. Köstlich ist zum Beispiel eine geschmorte Lammschulter mit Holunderblütengelee glasiert. Blütendolden können in Teig ausgebacken werden. Getrocknete Blüten sind ein wertvoller Heiltee.

holunderblüten

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Waldmeistergeschmack ist einzigartig

Waldmeister

Waldmeister

Pünktlich zur Waldmeistersaison von Ende April bist in den Juni möchten wir Ihnen den Waldmeister vorstellen.
Waldmeistergeschmack ist einzigartig. Er wird vor allem zum Ansetzen der Maibowle, für Limonade, Sirup und Eis verwendet. Er harmoniert bestens mit Erdbeeren und Aprikosen und verleiht Desserts, Pralinen, Kuchen und Gebäck eine besondere Note. Doch Waldmeister kann auch wunderbar Fisch- und Fleischgerichte mit seinem Aroma bereichern. Die kleinen frischen Blüten schmücken Getränke und alle süßen und pikanten Speisen.

Waldmeister riecht zart und das darin enthaltene Cumarin ist verantwortlich für das typische Waldmeisteraroma: Es riecht würzig, vanillig-süß und leicht nach Heu. Waldmeister ist in der Verwendung intensiv und sollte auch wegen seines Cumaringehaltes vorsichtig dosiert werden: Die Blüten sind unbedenklich.

Zum Aromatisieren mit Waldmeisterkraut werden die Stängel gepflückt und vor der Weiterverarbeitung (an-)getrocknet oder auch eingefroren. Dadurch gewinnt und behält es sein typisches Aroma. Die Blüten werden frisch gezupft und hauptsächlich zur Dekoration verwendet.

Waldmeister

Rezepttipp Maibowle:

Weißwein, Bund Waldmeister in den Wein 24 Stunden ziehen lassen, abseihen und mit eisgekühltem Sekt oder Mineralwasser ausgießen und in Stückchen geschnittene Erdbeeren dazugeben. Mit den Blüten dekorieren und servieren.

Maibowle

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Neue Orangenblüten-Spezialitäten

Orangenblüten

Und ja, Sie haben richtig gelesen, es gibt eine neue „Orangenblüten“-Produktlinie:

Die weißen, fünfblättrigen Orangenblüten verströmen einen betörenden Duft, fruchtig-herb und blumig-süß zugleich. Unsere neuen Orangenblüten-Spezialitäten mit einer feinen, angenehmen Bitternote erwecken Träume vom süßen Leben unter südlicher Sonne. Freuen Sie sich auf überraschende Geschmacksmomente, wie zum Beispiel mit unserer aromatischen Orangenblüten-Marmelade, in der fruchtige Orangen mit duftenden Orangenblüten vereint sind oder dem leicht herben Orangenblüten-Sirup, der Ihren Getränken und Desserts das gewisse Etwas verleiht …

 

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FLIEDER (Syringa) – Essbare Blüten im Porträt

Flieder

FLIEDER (Syringa)

Familie

Ölbaumgewächse

Blütenfarbe Flieder

Weiß, Hell- und Dunkelviolett

HÖHE

2-6 m

Hauptblütezeit

von Mai bis Juni

PFlanzenart

sommergrüner Strauch

Standort

bevorzugt sonnig, nährstoffreich, durchlässig

Duft

Betörender Fliederduft

FliederVorbereitung

Flieder wird in Rispen gepflückt, für den Verzehr werden die einzelnen Blüten dann aber vorsichtig ausgezupft und die grünen Kelchblätter entfernt, Staubgefäße und Narbe
dürfen bleiben.

Geschmack und kulinarische Verwendung des FLIEDER

Frische Fliederblüten schmecken süß-herb und eignen sich bestens zum Garnieren von Salaten, süßen Desserts, Früchten und Torten. Sie aromatisieren aber auch Essig, Likör, Zucker und Sahne. Fliederblüten-Sirup veredelt Getränke, Bowlen, Sorbets und Eis. Die kleinen verzuckerten Blüten sehen wunderschön auf Pralinen aus, in Eiswürfeln eingefroren verzaubern sie Cocktails und Limonaden.

Varietäten für die Küche

Neben dem Gemeinen Bauernflieder (Syringa vulgaris) gibt es mittlerweile viele Zuchtformen, die unter dem Namen „Edelflieder“ gehandelt werden, mit einfachen oder gefüllten Blüten, ein- oder zweifarbig.

Weitere Blütenporträts finden Sie in unserem Buch “Blütendinner – Besondere Menüs mit essbaren Blumen”

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Neues Produktdesign

ALLES NEU MACHT DER MAI …

So, wie in der Natur alles grünt und blüht, „erblühen“ jetzt auch unsere Etiketten, um Ihren schön gedeckten Tisch noch etwas bunter zu machen. Die Produktlinien „Rosenblüte“, „Lavendelblüte“ und „Orangenblüte“ spiegeln sich im farbenfrohen floralen Design auf den Gläsern und Flaschen wider und stimmen so auf den einzigartigen Duft und Geschmack der verwendeten Blüten ein. Sie wissen ja, unsere unverwechselbaren Spezialitäten werden nach exklusiven Rezepturen mit aromatischen Blüten von Hand gefertigt und sorgen für kleine Genuss-Sensationen.

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(Duft-) Veilchen – Essbare Blüten im Porträt

Duft- Veilchen

(DUFT-) VEILCHEN (Viola odorata)

Familie

Veilchengewächse

Blütenfarbe

Violett, selten Weiß und Rosa

HÖHE

5-10 cm

Hauptblütezeit

von März bis April, manchmal im Herbst ein zweites Mal

PFlanzenart

ausdauernde, krautige Pflanze

Standort

bevorzugt halbschattig, nährstoffreich, mäßig feucht

Duft

unvergleichlicher, süßer Veilchenduft

Vorbereitung

Die Blüten pflücken, sobald sie sich öffnen. Die ganze Blüte einschließlich ihres Staubgefäßes ist essbar, sie werden an der Basis vom Stängel abgezwickt. Die Blüten können getrocknet werden.

Geschmack und kulinarische Verwendung des VEILCHEN

Veilchenblüten mit ihrem süßen, blumigen Duft und Geschmack aromatisieren Essig, Wein, Likör, Zucker, Honig, Konfitüren, Gelees, Sirup und Blütenbutter. Sie sind eine wunderschöne und köstliche Bereicherung auf Salaten, Suppen, Kartoffel-, Pasta- und Reisgerichten, schmecken aber auch zu Meeresfrüchten, Käse und Pasteten. Sie veredeln frisch oder verzuckert Desserts, Pralinen, Gebäck und Torten und harmonieren bestens mit Schokolade und Früchten. In Eiswürfeln schmücken und aromatisieren sie Getränke, frisch oder getrocknet auch Tees.

Varietäten für die Küche

Die bekanntesten Garten-Veilchen sind Horn-Veilchen (Viola cornuta) und Stiefmütterchen (Viola x wittrockiana) mit ihren größeren, oft mehrfarbigen schönen Blüten. Sie sind, wie auch das Wilde Veilchen (Viola tricolor), ebenfalls essbar, haben allerdings kaum Aroma.

Weitere Blütenporträts finden Sie in unserem Buch “Blütendinner – Besondere Menüs mit essbaren Blumen”

In unserem digitalen Kochbuch finden Sie einige leckere Rezepte mit Veilchenblüten, wie zum Beispiel:

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Deutscher Gartenbuchpreis

GARTENBUCHPREIS 2020
Wir haben gewonnen.

Heute möchte ich Ihnen, trotz der schwierigen Zeit in der wir uns aktuell befinden, eine freudige Botschaft mitteilen. Mein Kochbuch »Blüten-Dinner« wurde mit dem 2. Platz des Deutschen Gartenbuchpreises 2020 in der Kategorie »Bestes Gartenkochbuch« ausgezeichnet.

Zum 14. Mal wurde am 13. März 2020 der Deutsche Gartenbuchpreis auf Schloss Dennenlohe in Unterschwaningen verliehen. Der Deutsche Gartenbuchpreis wurde in insgesamt 9 Kategorien vergeben. Bei der vorhergehenden Jurysitzung wurden an zwei Tagen über 125 von den Verlagen eingereichte Bücher von der Jury bewertet.

Ich bin dankbar und glücklich über diese tolle Auszeichnung!
Ihre Martina Göldner-Kabitzsch

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Wir sind weiterhin für Sie da!

Liebe von Blythen-KundenInnen,

auch wir in der Manufaktur von Blythen nehmen die aktuelle, globale Situation um den Corona-Virus sehr ernst. Wir tun alles, um unsere Kunden und auch uns zu schützen.

Unser „von Blythen Café“ bleibt daher vorübergehend geschlossen und auch unseren „Tag der offenen Tür“ am 5. April 2020 werden wir verschieben.

Damit Sie trotzdem in den Genuss unserer Blütenspezialitäten kommen, bleibt unser Onlineshop weiterhin geöffnet und wir freuen uns gerade jetzt über jede Bestellung. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass kein Übertragungsrisiko durch Lebensmittel besteht.

Da Sie zur Zeit z. B. unsere Veilchen-Frühlings-Produkte nicht wie gewohnt vor Ort probieren können, stellen wir Ihnen vermehrt Tipps zur Blütenküche und Verwendungsmöglichkeiten unserer Produkte auf unserer Internetseite und auf unseren Social Media-Kanälen zur Verfügung. Schauen Sie vorbei und lassen Sie uns gemeinsam diese doch sehr außergewöhnliche Zeit überstehen.

Bitte passen Sie aufeinander auf und bleiben Sie gesund.
Ihre Martina Göldner-Kabitzsch und Team

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W wie Wissen – essbare Blüten aus dem Garten

Die Sendung W wie Wissen war bei uns in der Manufaktur zu Gast und hat uns umfangreiche Fragen zum Thema essbare Blüten aus dem Garten gestellt. In der Sendung erfahren Sie welche Blüten essbar sind, wie sie schmecken und welche heilenden Wirkungen sie haben. Weitere Informationen finden Sie bei W wie Wissen auf der Homepage. 

REZEPTE AUS DER SENDUNG:

Chrysanthemen-Essig:
500 ml Weißweinessig
Blütenblätter von 10 Speisechrysanthemen (Chrysanthemum coronarium) oder anderen essbaren Sorten
Die Blüten mit dem Essig zusammen ca. 2 Wochen ziehen lassen, filtern und abfüllen.

Baguette mit Blüte
Ein Baguette quer aufschneiden und mit Frischkäse bestreichen. Dann frisch gepflückte Blüten der Saison darauf streuen und zart andrücken. Bei Bedarf leicht salzen.

Kalte Joghurt-Gurken-Suppe mit Kapuzinerkresse
Zutaten für 4 Personen:
2 Gurken
8 Kapuzinerkresseblätter
8 Kapuzinerkresseblüten
2 Zweige Minze
250 ml Gemüsefond
1 Becher Naturjoghurt
½ TL zerstoßener bunter Pfeffer
4 TL Olivenöl
½ TL Salz

Die Gurken schälen und in Stücke schneiden. Minze und Kapuzinerkresse waschen und abtrocknen. Die Gurkenstücke, den Gemüsefond, den Joghurt, das Olivenöl, die Minzblättchen und die Hälfte der Kapuzinerkresse in der Küchenmaschine pürieren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und im Kühlschrank durchkühlen lassen. Zum Servieren die Suppe mit je einer Kapuzinerkressenblüte und einem -blatt dekorieren.

Steak mit Chrysanthemenvinaigrette
Zutaten für 4 Personen:
Zutaten für das Rote-Bete-Mus
350 g Rote Bete
250 g Kartoffeln, gekocht
75 ml Milch
50 g Butter
120 ml Rote-Bete-Saft
Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
Zutaten für die Chrysanthemen-Vinaigrette
50 g Rote Bete, vorgegart
2 kleine rote Zwiebeln
6 EL natives Olivenöl extra
2 EL Chrysanthemen-Essig
Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
Chrysanthemenblütenblätter (von Speisechrysanthemen oder anderen essbaren Sorten)
500 g Hüftsteak (Raumtemperatur)
Öl zum Braten
Meersalz, Pfeffer aus der Mühle

Rote Bete und Kartoffeln in grobe Stücke schneiden und in einem Topf zusammen mit der Milch, der Butter und dem Rote-Bete-Saft aufkochen. Mit einem Kartoffelstampfer grob stampfen, mit Salz und Pfeffer würzen und warmstellen.

Für die Vinaigrette die Rote Bete und die Zwiebeln fein würfeln. Das Öl mit dem Essig verrühren, würzen und die Rote-Bete- und Zwiebelwürfel untermischen, dann die gezupften Blüten einrühren.

Den Backofen auf 140 °C Umluft vorheizen.
Das Fleisch waschen, gut trocken tupfen und im heißen Öl von beiden Seite für ca. 1½-2 Minuten je nach Dicke scharf anbraten. Die Steaks aus der Pfanne nehmen, in Alufolie wickeln und im Ofen bis zum gewünschten Garpunkt weitergaren. Vor dem Anschneiden das Fleisch etwas ruhen lassen. Die Steaks erst nach dem Garen würzen.

Zum Servieren das Fleisch in Streifen schneiden und zusammen mit der Roten Bete auf Tellern anrichten. Zum Schluss die Vinaigrette dazugeben und mit Chrysanthemenblüten dekorieren.

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Klee – Essbare Blüten im Porträt

Klee

Klee (Rotklee/Wiesenklee, Trifolium pratense)

Familie

Hülsenfrüchtler

Blütenfarbe

Rot, Rotviolett

HÖHE

10 – 40 cm

Hauptblütezeit

Mai – September

PFlanzenart

meist ausdauernde krautige Pflanze, selten ein- oder zweijährig

Standort

bevorzugt sonnig, nährstoffreich, frisch

Duft

leicht nach Nektar duftend

Vorbereitung

Für den Frischverzehr werden die roten Einzelblüten ausgezupft und alle Grünteile entfernt. Für die Zubereitung von Tee und dem traditionellen Klee-Wein und -Likör werden die ganzen Blütenköpfe verwendet, wenn vorhanden frisch, sonst getrocknet.

Geschmack und kulinarische Verwendung des Klee

Der Geschmack von Kleeblüten wird als „erbsenähnlich“ beschrieben, durch den Nektar ist er auch leicht süßlich. Auf jeden Fall haben die Blüten „Biss“ und sind so eine spannende Zutat in (Salat-)saucen. Sie können dekorativ über Salate, Kräuter- und Gemüsesuppen, Sandwiches und Fruchtdesserts gestreut oder in Butter, Frischkäse und Dips eingerührt werden. Auch machen sie sich in Eiswürfeln gut. Ganze Blütenköpfe können süß-sauer eingelegt werden und so als Beigabe zu Gemüse und Käse dienen.

Varietäten für die Küche

Der Weiß-Klee (Trifolium repens) kann gleichermaßen in der Küche verwendet werden wie der Rotklee. Auch die frischen Blüten des Wald-Sauerklees (Oxalis acetosella), der nicht mit dem Rotklee verwandt ist, sind mit ihrem erfrischend säuerlichen Geschmack in Maßen essbar.

Weitere Blütenporträts finden Sie in unserem Buch “Blütendinner – Besondere Menüs mit essbaren Blumen”

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Rosenfest in der Manufaktur von Blythen

Rosenfest

Einladung zum Rosenfest
Sonntag, 16. Juni 2019 von 14-17 Uhr 

Highlight: Rosenbowle & Rosenbuffet

Wir laden Sie herzlich zum Rosenfest in die Manufaktur von Blythen ein. Erleben Sie die kulinarische Vielfalt der Rose. Wir begrüßen Sie mit einem Rosenblüten-Aperitif und reichen Ihnen Kostproben von unserem Rosenbuffet.

Wie gewohnt präsentieren wir Ihnen unsere Produkte in süßen und herzhaften Leckereien und freuen uns auf Ihr Feedback nach der Verkostung. Gern geben wir Ihnen praktische Tipps, wie Sie mit unseren Blütenspezialitäten auch zu Hause die herrlichsten Gerichte zaubern. Erleben Sie eine verführerische Blütenküche zum Probieren, Genießen und Verschenken.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Martina Göldner-Kabitzsch und Team

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Rose – Essbare Blüten im Porträt

Rose

Rose (Rosa)

Familie ROSENGEWÄCHSE

Rosengewächse

Blütenfarbe

Rosa bis Dunkelrot, Weiß, selten Gelb, Orange oder Violett

Hauptblütezeit

einmalblühende Rosen von Mai bis Juni, öfterblühende bis Oktober

Duft

duftlose bis stark duftende Blüten

Vorbereitung

Die Blüten pflücken, kurz nachdem sie sich geöffnet haben. Bei gefüllten Rosenblüten am besten alle Blütenblätter mit einer Kreisbewegung von den Kelchblättern drehen. Falls der weiße Ansatz bitter schmecken sollte, kann er so mit einem Schnitt von allen Blütenblättern entfernt werden. Die Blütenblätter und -knospen können getrocknet werden. Vor allem aus der Damaszena-Rose wird ätherisches Öl und Rosenblütenwasser gewonnen.

Geschmack und kulinarische Verwendung der ROSE

Duftrosenblüten mit ihrem blumigen Duft und Geschmack eignen sich bestens zum Aromatisieren von Likör, Honig, Zucker, Konfitüren, Gelees, Sirup, Essig, Butter und Tee. Sie sind frisch wunderschön in Bowlen, auf Salate, Suppen und süßen sowie pikanten Speisen. Verzuckert dekorieren sie Desserts, Pralinen, Gebäck und Torten. Getrocknet behalten sie ihr Aroma und dienen auch so zum Aromatisieren oder als geschmacksgebende Zutat in Gewürzmischungen und Tee. Rosenblütenwasser wird traditionell vor allem im Orient und in Indien zum Verfeinern von Getränken, Süßspeisen und Gebäck verwendet.

Varietäten für die Küche

Ausnahmslos alle unbehandelten Rosenblüten sind essbar, Aroma und Geschmack sind jedoch recht unterschiedlich. Als Faustregel gilt: Je intensiver der Duft einer Rose, desto besser schmecken ihre Blüten. Besonders empfehlenswert für die Küche sind Rosa damascena, R. centifolia, R. gallica und duftende Wildrosen, wie R. canina und R. rugosa.

Weitere Blütenporträts finden Sie in unserem Buch “Blütendinner – Besondere Menüs mit essbaren Blumen”

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Rückblick Blüten-Backkurs

Blüten-Backkurs

Das Leben schmeckt schön und backen ist Liebe!

So schnell ging er wieder vorbei, unser erster Blüten-Backkurs “Torte, Törtchen und Pralinen mit Blüten“. Tolle süße Blüten-Kreationen und Erinnerungen sind uns geblieben.

Unsere Blütenexpertin Martina empfing zusammen mit Konditormeister André ihre Gäste mit einem Aperitif aus Veilchenblütensorbet und Heidelbeeren mit Prosecco aufgegossen.
Nach der Begrüßung gingen sie gemeinsam in den essbaren Blütengarten und die Gäste erhielten während der Gartenführung grundlegende Informationen zur Verwendung von Blüten in der Küche, bevor dann gemeinsam die passenden Blüten für die süße Backwerkstatt gepflückt wurden. Bei essbaren Blüten ist grundsätzlich zu beachten, dass jede Blüte anders schmeckt. Manche Blüten sehen unglaublich dekorativ aus, andere schmecken würzig und andere wiederum süßlich. Die nächsten Blüten duften toll, sind aber wiederum geschmacksneutral. Blütenexpertin Martina gab dazu viele wissenswerte Informationen, zum Beispiel welche Blüten in der Blütenküche für welche Speisen geeignet sind. Nach der Blütenkunde wurde die Vorgehensweise zur Herstellung der 10 unterschiedlichen Torten, Törtchen und Pralinen besprochen. Dabei gab unser Konditormeister André wertvolle Tipps und Tricks mit auf den Weg. Das waren schon ganz schön viele Informationen für unsere interessierten Teilnehmerinnen.

Bis zur Mittagspause des Blüten-Backkurses bereiteten die Teilnehmerinnen dann Blütenmehl, Blütenzucker … ja eigentlich alles für die Blütenteige, -cremes und vieles mehr vor.
Während einer entspannten Pause schlemmten alle die selbstgebackene Lavendel-Lauchtarte und es blieb noch genügend Raum, um Fragen rund um die essbaren Blüten und Backkunst zu beantworten.
So ging es dann nach der Mittagspause zum dekorativen Part über. Torten und Törtchen wurden voller Enthusiasmus dekoriert und verziert. Ebenfalls rollten und verzierten die Teilnehmerinnen Pralinen, Kekse und Financiers, die im übrigen auch warm sehr gut schmecken.

Als Belohnung für die viele Arbeit gab es an einer schön gedeckten Kaffeetafel die süßen Blütenkunstwerke bei einer leckeren Tasse Kaffee zum Verkosten. Die übrig gebliebenen Köstlichkeiten füllten die Teilnehmer voller Vorfreude auf weitere Schlemmereien in ihre Vorratsdosen.

Es war uns ein Fest – vielen Dank, dass ihr so interessiert und voller Freude und Elan dabei wart!

Die Idee zum Blüten-Backkurs entstand im übrigen, weil wir regelmäßig in unserem Blütencafé nach den Rezepten unserer Blütentorten und Blütenkuchen gefragt werden. Unsere Gäste lieben die besondere Note der Blüten in unseren Kuchen und Torten. Neben der charmanten Blütenoptik, verleihen essbare Blüten süßen wie auch herzhaften Speisen ein ganz besonderen Genuss.

Unser nächster Blüten-Backkurs findet am 31.08.2019 statt. Wer schnell ist, einige wenige freie Plätze gibt es noch!

Ein paar süße Blütenbackkunstwerke unserer Teilnehmerinnen:

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Flockenblumen – Essbare Blüten im Porträt

Flockenblumen

Flockenblumen (Centaurea)

Familie Flockenblumen

Kornblütler

Blütenfarbe

Weiß, Gelb, Rosa, Pink, Violett und Blau

Hauptblütezeit

von Mai bis Oktober

Duft

bevorzugt sonnig, nährstoffreich, durchlässig

Duft

kein Duft

Vorbereitung

Vor dem Verzehr werden die Blütenblättchen vorsichtig ausgezupft.

Geschmack und kulinarische Verwendung der FLOCKENBLUME

Die bunten Blüten haben keinen ausgeprägten Eigengeschmack. Flockenblumen eignen sich frisch als essbare Dekoration auf Süßspeisen, Salaten, Suppen, Kartoffel-, Gemüse-, Fisch- und Fleischgerichten. Sehr schön sieht es aus, wenn man Frischkäsepralinen oder Butterkugeln in Glockenblumen wälzt. Getrocknet behalten die Blüten der Kornblumen ihre blaue Farbe und sind eine dekorative Beigabe in Tee-, Gewürz- und Kräutermischungen.

Varietäten für die Küche

Am bekanntesten unter den Flockenblumen ist die einjährige Kornblume (Centaurea cyanus) mit ihren blauen Blüten. Mehrjährig sind zum Beispiel Berg-Flockenblumen (C. montana), Wiesen-Flockenblumen (C. jacea) und Garten-Flockenblumen (C. delabata).

Weitere Blütenporträts finden Sie in unserem Buch “Blütendinner – Besondere Menüs mit essbaren Blumen”

 

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15. Musikfest Schöneiche in der Manufaktur von Blythen

Musikfest Schöneiche

Am Wochenende ist es endlich wieder soweit! In Schöneiche findet das bereits 15. Musikfest statt. Auch bei uns in der Manufaktur von Blythen wird wieder tolle Musik von großartigen Künstlern gespielt. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich im Blütengarten unserer Manufaktur mit einem Blüten-Aperitif in der Hand von wundervoller Musik verwöhnen. Im Blütencafé wird es Kaffee, Blütenkuchen und Blütentorten für Sie geben. Das Manufaktur-Geschäft ist zum Musikfest geöffnet und bietet Blüten-Spezialitäten zum Probieren an.

WAS: “Alles Tango oder was…” Anne-Kathrin Seidel (Violine), Gudrun Vogler (Oboe), Susanne Meyer (Klavier) spielen als “Date for three” Musik von Astor Piazzolla u.a.
WANN: 14:00 – 14:30 Uhr

WAS: “Zwischen Jazz, Post-Rock Blues” mit eingängigen Texten, in melodischer Grazie und kraftvollen Gitarren-Grooves, nimmt Jazz-Singer-Songwriter ARNO seine Zuhörer mit auf eine Reise.
WANN: 15:00 – 15:30 Uhr

WAS: “Jemand wird Dich finden – von Rittern und Großstadthelden” Manukai mit abwechslungsreichen Eigenkompositionen und Bekanntem mit neuem Blick, hervorgezaubert aus den Weiten zwischen Pop, Funk und Jazz
WANN: 16:00 – 17:00 Uhr

Weitere Programmdetails finden Sie unter:
www.musikfest-schoeneiche.de

Wir freuen uns auf Sie!

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Magnolie – Essbare Blüten im Porträt

Magnolie – essbare Blumen

Magnolie (Magnolia)

Familie

Magnoliengewächse

Blütenfarbe

Weiß, Rosa, Purpur, selten Gelb

Hauptblütezeit

je nach Sorte von März (Stern-Magnolie) bis Juni (Sommer-Magnolie)

Duft

angenehm blumiger Duft

Vorbereitung

Die einzelnen Blütenblätter werden kurz vor dem Verzehr ausgezupft.

Geschmack und kulinarische Verwendung der Magnolie

Magnolienblüten haben je nach Sorte einen mehr oder weniger ausgeprägten, blumig-fruchtigen oder auch blumig-würzigen Geschmack. Die meist großen, eleganten Blütenblätter dekorieren sowohl süße als auch pikante Gerichte. Verzuckert verleihen vor allem die rosafarbenen Sorten Desserts und Torten etwas ganz Besonderes. Zum Verzuckern dem Eiweiß etwas Zitronensaft beigeben, damit sie sich nicht bräunlich verfärben.

Varietäten für die Küche

Die dickfleischigen Blüten der Tulpen-Magnolie (Magnolia x soulangeana), die von März bis April blüht, sind am aromatischten. Vorher schenkt uns die eher kleinwüchsige Stern-Magnolie (M. stellata) ihre strahlend weißen Blüten. Noch nicht so bekannt ist die Sommer-Magnolie (M. sieboldii), die mit eleganten, duftenden Schalenblüten aufwartet.

Weitere Blütenporträts finden Sie in unserem Buch “Blütendinner – Besondere Menüs mit essbaren Blumen”

 

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Nachlese zum Tag der offenen Tür 2019

Schöneiche, Manufaktur von Blythen, Tag de roffenen Tür,2019

Inzwischen ist der „Tag der offenen Tür” in der Manufaktur von Blythen schon zu einer Tradition geworden. Umso mehr erfreute es uns, dass am Sonntag, den 14. April 2019 zahlreiche Gäste der Einladung folgten.

Nach der offiziellen Eröffnung des „Tag der offenen Tür” mit einem Veilchenblüten-Aperitif am 14. April 2019  durch das von Blythen Team startete das Programm wie geplant. Erster Programmpunkt war die kulinarische Lesung von der Inhaberin und Autorin Martina Göldner-Kabitzsch: „Blütendinner – besondere Menüs mit essbaren Blumen“.

Anschließend konnten die Besucher verschiedene Kostproben der Rezepte aus dem ihrem neuen Buch probieren und Fragen zur Verwendung essbarer Blumen stellen. Die Gäste haben erfahren, wie essbare Blumen in der Küche verwendet werden, was es bei der Verarbeitung der essbaren Blumen zu beachten gibt und wie Blumen duften und schmecken.

Neben der kulinarischen Lesung konnten die Besucher zuschauen, wie die Illustratorin Irma Link Blumen im Aquarellstil zeichnet und wie man ganz leicht selbst seine Lieblingsblumen malen kann.

Es wurde viel verköstigt, gefragt, gelacht und gesprochen. Vielen Dank an all unsere „alten“ und neuen Kunden für den gelungenen Tag der offenen Tür!

Hier einige Impressionen der Veranstaltung:

Fotos Copyright: prinzmediaconcept

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Rezept: Spinat-Kokos-Süppchen mit Veilchenblüten

Veilchenblüten in der Küche

Haben Sie schon einmal mit Veilchenblüten gekocht? Was sind Ihre Erfahrungen?

Veilchenblüten duften nicht nur entzückend, sie schmecken auch vorzüglich. Sowohl roh als auch konserviert sind die zarten Märzveilchen ausgesprochen köstlich. Roh sind sie eine beliebte Beigabe zum Salat, kandiert oder verzuckert bereichern sie vor allem Süßspeisen und Desserts. Aber auch herzhaft lassen sich die Veilchen köstlich einsetzen. Wir möchten Ihnen daher heute ein Rezept aus unserem neuen Kochbuch “Blütendinner” vorstellen. Das Spinat-Kokos-Süppchen mit Veilchenblüten. Sie lässt sich wunderbar als Vorspeise einsetzen, aber schmeckt auch hervorragend als leichte Hauptmahlzeit.

Für dieses Rezept verwenden wir getrocknete Veilchenblüten und mahlen die Veilchen einfach mit Meersalz und schmecken das Süppchen damit dann ab. Guten Appetit!

Wussten Sie, dass bereits seit einigen Jahrhunderten, dass das Veilchen als Gaumenfreude
bekannt war. Sowohl die Römer als auch die Perser labten sich an Veilchenwein. Der berühmte Kaiser Nero hatte angeblich eine Schwäche für pikantes Gletschereis.
Zum Aromatisieren sollen neben edlen Gewürzen auch Veilchenblüten und Rosenwasser genutzt worden sein. Veilchenbonbons waren im England des 15. und 16. Jahrhunderts beliebt, undkandierte Veilchenblüten und Veilchenzucker haben eine lange Tradition in Küchen und Backstuben. Süßspeisen und Honig wurden mit Veilchenblüten aromatisiert, die Blüten mit Mandeln und Rosenwasser zu einer Art Marzipan verarbeitet. Auch in Essig oder Öl wurden Veilchenblüten konserviert. Die kräftige Farbe der Veilchen nutzte man zum Einfärben
von Speisen und Getränken. Ein Beispiel dafür ist der legendäre »Parfait Amour«, ein lilafarbener Likör, der neben anderen Blüten und Gewürzen vor allem Veilchen enthält, denen er auch seine auffällige Farbe verdankt.

Werden die Veilchenblüten sorgfältig getrocknet, bewahren sie sowohl ihre Farbe als auch ihren charakteristischen Duft. Es lohnt sich auf jeden Fall, ihr Aroma für den Rest des Jahres einzufangen.

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Blütenessig – Experimentieren erwünscht

Blütenessig

Blütenessig – Haben Sie schon einmal Blüten in Essig eingelegt oder probiert?

Wenn man nicht mehr auf frische Blüten für den Salat zurückgreifen kann oder aber den Geschmack unterstützen will, sind Blütenessige ideal. Hier heißt es nun vorzusorgen und rechtzeitig das Aroma und auch die Farbe von Blüten in mildem Weinessig zu konservieren. Am besten eignen sich duftende Blüten von kräftiger Farbe, wie Rosen-, Veilchen-, Lavendel- oder Nelkenblüten. Aber auch Holunder- oder Orangenblüten und alle Kräuterblüten bieten ein köstliches Aroma und ergeben interessante Essigvarianten.

Blütenessig kann man mit kaltem oder mit warmem Essig ansetzen. Am einfachsten ist es sicherlich, die Blüten in kaltem Weinessig ziehen zu lassen. Verwenden Sie den Blütenessig für Blattsalate, gern auch in Kombination mit Früchten, wie Erdbeeren und Himbeeren, oder Nüssen. Veilchenessig eignet sich nicht nur zur Zubereitung von Salatsaucen, er passt auch sehr gut zu Meeresfrüchten und gegrilltem Gemüse. Rosenessig wird noch aromatischer durch eine Handvoll Himbeeren – hier können Sie dann auch Rotweinessig nehmen – und harmoniert wunderbar mit Geflügelleber (Rezept im Rosen-Menü). Aber experimentieren Sie selbst und verwandeln Sie einen einfachen Salat in ein kulinarisches Erlebnis. Am besten kombiniert man Blütenessig mit einem neutralen Öl, wie zum Beispiel Traubenkern- oder Sonnenblumenöl, damit das Blütenaroma nicht überdeckt wird. Falls Sie Nüsse im Salat verwenden möchten, passt auch ein Walnussöl hervorragend.

Probiert doch auch mal unsere von Blythen Blütenessig:
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Tag der offenen Tür und Kochbuch-Lesung

Kochbuch-Lesung "Blütendinner"

Tag der offenen Tür in der „Manufaktur von Blythen“ am Sonntag, den 14.04.2018 von 11-18 Uhr

Highlight: Kochbuch-Lesung mit Kostproben aus dem Buch

Gemeinsam mit unseren Gästen möchten wir die Blütensaison 2019 eröffnen und laden Sie herzlichst zum TAG DER OFFENEN TÜR in unsere Manufaktur von Blythen ein. Wir haben für Sie schon einmal den Frühling eingefangen und freuen uns sehr darauf, Sie mit einem Veilchenblüten-Aperitif zu begrüßen.

In diesem Jahr möchte ich Ihnen mein viertes Buch der Blütenküche im Rahmen einer Kochbuch-Lesung vorstellen. Erfahren Sie, wie die einzelnen Blüten duften und schmecken, wie sie in der Küche eingesetzt werden können und wie Sie ihr Aroma „einfangen“ und konservieren können, um auch im Winter in den Genuss von Rosen, Lavendel und Jasmin zu kommen. Lassen Sie sich von ihrer traditionellen Verwendung erzählen und haben Sie an meinem persönlichen Erfahrungsschatz teil.
Es werden Köstlichkeiten aus dem Buch zum Probieren gereicht und mein Buch signiere ich für Sie gerne mit einer persönlichen Widmung.

Wie gewohnt präsentieren wir Ihnen unsere Produkte in süßen und herzhaften Leckereien und freuen uns auf Ihr Feedback nach der Verkostung. Gern geben wir Ihnen praktische Tipps, wie Sie mit unseren Blütenspezialitäten auch zu Hause die herrlichsten Gerichte zaubern. Erleben Sie eine verführerische Blütenküche zum Probieren, Genießen und Verschenken.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Martina Göldner-Kabitzsch und Team

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Kamelie – Essbare Blüten im Porträt

Kamelie – essbare Blumen

Kamelie (Camellia)

Familie

Teestrauchgewächse

Blütenfarbe

Weiß, Rosa und Rot mit auffallend gelben Staubgefäßen

Hauptblütezeit

Japan-Kamelien (Camellia japonica) von Februar bis Mai, Herbstblühende Kamelien (Camellia sasanqua) ab September

Duft

einige Sorten der Kamelie duften, die meisten leider nicht

Vorbereitung

Die Blütenblätter der Kamelie werden einzeln ausgezupft.

Geschmack und kulinarische Verwendung der Kamelie

Die einzelnen Sorten und Arten riechen und schmecken sehr unterschiedlich, hier ist es wichtig die Blüten vorher zu probieren. Duftende Kamelien verfeinern mit ihrem Aroma sowohl herzhafte wie auch süße Gerichte. Sie verleihen Salaten, Gemüse-, Reis- und Fleischgerichten ebenso eine aparte Note wie Desserts und Gebäck. In Japan wird Fisch im Kameliendampf gegart und die Blüten werden frittiert. Sie eignen sich außerdem zum Aromatisieren von Sirup, Essig und Sahne.

Varietäten für die Küche

Die rosa Blütenblätter der beiden winterharten Sorten ‘Dagmar Berghoff’ und ‘Loki Schmidt’ schmecken lecker und sehen bezaubernd aus. Duftende Blüten haben C. japonica ‘Kramer´s Supreme’, die Hybriden ‘Duftglöckchen’, Souza´s Pavlova’ und ‘Sweet Emely Kate’ sowie die Herbstblühenden Kamelien ‘Gay’, ‘Hina Juki’ und ‘New Dawn’. Generell duften kleinere und unscheinbare Blüten stärker als große und dunkel gefärbte.

Weitere Blütenporträts finden Sie in unserem Buch “Blütendinner – Besondere Menüs mit essbaren Blumen”

 

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“Blütendinner” Kochbuch mit Extrateil Blütenwissen

Blütendinner Kochbuch

Oh, wie haben ich auf diesen Tag hingefiebert: Mein neues Buch „Blütendinner – Besondere Menüs mit essbaren Blüten” (Amazon oder direkt beim Verlag erhältlich oder hier bei von Blythen) ist endlich erschienen. 

„Die Entdeckung eines neuen Gerichts macht die Menschen glücklicher als die Entdeckung eines neuen Sterns.“

Diesem Zitat von Jean Anthelme Brillat-Savarin, einem vor zweihundert Jahren lebenden französischen Feinschmecker, kann ich nur zustimmen, und die Blütenküche ist wie geschaffen dafür. Sie bietet neben ihrer beeindruckenden Optik ungeahnte Möglichkeiten, Speisen zu verfeinern und neue Geschmackserfahrungen zu erleben. Blüten in der Küche zu verwenden, heißt, alle unsere Sinne zu verwöhnen – ihre Schönheit, ihr Duft und ihr Geschmack sprechen unsere Augen, unsere Nase und auch unseren Gaumen an. Genießen Sie (und Ihre Gäste) ein beeindruckendes Blüten-Dinner mit außergewöhnlichen Speisen und Getränken, verfeinert mit Blüten voller Duft & Aroma.

Gehen Sie mit mir durch einen bunten Garten voller essbarer Blüten. Erfahren Sie, wie die einzelnen Blüten duften und schmecken, wie sie in der Küche eingesetzt werden können und wie Sie ihr Aroma „einfangen“ und konservieren können, um auch im Winter in den Genuss von Rosen, Lavendel und Jasmin zu kommen. Lassen Sie sich von ihrer traditionellen Verwendung erzählen und haben Sie an meinem persönlichen Erfahrungsschatz teil.

Herzlichst
Ihre Martina Göldner-Kabitzsch